Um der Zeit immer einen Schritt voraus zu sein, müssen Unternehmen über die aktuellen Probleme hinausdenken. Sie sollten gängige Branchentrends aktiv unter die Lupe nehmen, um potenzielle Schwachstellen zu erkennen, und dann Schritte setzen, die verhindern, dass diese Probleme in ihr Unternehmen eindringen.

Das Gleiche gilt für die Förderung einer positiven Arbeitsumgebung. Anstatt darauf zu warten, dass sich Frustrationen aufbauen, ist es wichtig, die häufigsten Herausforderungen zu verstehen, denen Ihre Mitarbeiter ausgesetzt sind, damit Sie rechtzeitig Maßnahmen ergreifen können, um sich vor ihnen zu schützen. 

Der folgende Leitfaden bietet hier Starthilfe, indem er einige gängige Branchenergebnisse skizziert. Durch die Nutzung dieser Daten können Personalabteilungen proaktiv Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter ergreifen. 

 

Drei häufige Herausforderungen für Mitarbeiter – und wie man sie angeht

1. Unzufriedenheit mit Leistungen

Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass 72 % der Mitarbeiter mit dem aktuellen Leistungsangebot ihres Unternehmens unzufrieden sind. Diese Zahl ist gefährlich hoch, vor allem wenn man bedenkt, dass eine andere Studie herausfand, dass 63 % der Arbeitnehmer die ihnen angebotenen Möglichkeiten nicht nutzen. 

Wenn es mindestens ein Jahr her ist, dass Ihre Abteilung die Leistungspläne für Ihre Mitarbeiter bewertet hat, ist es jetzt an der Zeit, eine Bestandsaufnahme Ihrer Angebote vorzunehmen. Bewerten Sie die Anzahl der Mitarbeiter, die aus Ihren Plänen aussteigen, und ziehen Sie in Erwägung, Feedback einzuholen, um ein besseres Verständnis für die Gründe zu erhalten. Wenn sich die Antworten hauptsächlich auf die Unzufriedenheit mit den verfügbaren Optionen konzentrieren, ist es wahrscheinlich an der Zeit, Ihren Ansatz zu überdenken.

Über die Grundlagen wie Krankenversicherung und PTO hinaus sollten Sie darüber nachdenken, modernere Ideen zu implementieren. Dazu gehören z. B. der Zugang zu körperlichen und geistigen Wellness-Ressourcen, (401k) Anpassung, Pendlervergünstigungen und Kurse oder Workshops zur beruflichen Weiterentwicklung.

 

2. Sich ausgebrannt fühlen

Eine Studie von Gallup hat ergeben, dass sich 23 % der Angestellten immer häufiger ausgebrannt fühlen. Und 44 % der Arbeitnehmer gaben an, dass es keine Seltenheit ist, sich ausgebrannt zu fühlen. Berufliches Burnout ist eines der drängendsten Probleme, mit denen Mitarbeiter heute konfrontiert sind. Die Auswirkungen können für ein Unternehmen schwere Folgen haben. Von Mitarbeitern, die aufgrund von Überlastung kündigen, bis hin zu einer Abnahme der Qualität ihrer Arbeit – es ist wichtig, Schritte zu unternehmen, um Burnout vorzubeugen, anstatt es zu behandeln.

Ermutigen Sie die Manager zunächst, sich regelmäßig bei ihren Teammitgliedern zu melden, wobei der einzige Fokus dieser Besprechungen darauf liegt, das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu beurteilen. Manager sollten sich Feedback über das Niveau der Arbeit einholen, die von den Mitarbeitern erwartet wird, und bereit sein, Änderungen vorzunehmen, um die Erwartungen angemessener zu gestalten. 

Personalabteilungen sollten sich auch darauf konzentrieren, Ressourcen anzubieten, die Mitarbeiter zu Hause nutzen können, um sich zu entspannen. Dazu gehören z. B. Abonnements für Sportkurse, um Dampf abzulassen, sowie Programme zur Schlafunterstützung, um sicherzustellen, dass sich die Mitarbeiter ausgeruht fühlen und in der Lage sind, ihr Arbeitspensum zu bewältigen.

 

3. Frustriert wegen dem Management

Studien haben ergeben, dass 57 % der Mitarbeiter letztendlich ihren Job verlassen, weil sie frustriert oder unzufrieden mit ihrem Manager oder dem oberen Management sind. Um dieses Problem in Ihrem Unternehmen zu vermeiden, sollten Sie sich darauf konzentrieren, den derzeitigen Vorgesetzten und Abteilungsleitern eine kontinuierliche Schulung anzubieten. Diese Sitzungen sollten sich auf die Förderung von Führungsqualitäten konzentrieren und Tipps geben, wie man mit Frustrationen von Mitarbeitern umgehen kann. Zum Beispiel fühlen sich über 65 % der Mitarbeiter bei der Arbeit nicht anerkannt. Wenn ein Vorgesetzter mit dieser Beschwerde eines Mitarbeiters konfrontiert wird, sollte er wissen, wie er sie auf eine umsetzbare Weise ansprechen kann. Wenn sie möglicherweise nicht in der Lage sind, monetäre Anerkennung zu geben, können sie beispielsweise dazu ermutigt werden, die jeweiligen Teammitglieder für wichtige Projekte einzusetzen oder Abteilungsauszeichnungen zu vergeben. 

 

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter bei Laune halten wollen, sollten Sie eine Zusammenarbeit mit Gympass in Betracht ziehen. Wir sind stolz darauf, anpassbare Pläne anbieten zu können, die Zugang zu physischen und mentalen Gesundheitsquellen mit weltbekannten Partnern wie Calm®, Rootd®, SoulCycle®, Bliink® und Nootric bieten. Besuchen Sie uns hier, um mehr über unsere Angebote zu erfahren.